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Im Februar feierte Lisa Lanz ihren 50’zigsten Geburtstag. Nach der Turnstunde ließen wir sie beim Kleber hochleben.

Vom 05. – 10. Oktober flogen 10 Frauen für 6 Tage nach Mallorca.

Mallorca 2013

Gleich nach der Ankunft um 14.00 Uhr in Palma begaben wir uns auf die Suche nach unserem Mietwagenunternehmen. Nach genauer Begutachtung der Autos machten wir uns auf den Weg nach Cala Millor. Dieser Ort liegt ziemlich weit oben im Osten. Nach einer guten Stunde Autofahrt erreichten wir unser Hotel La Santa Maria. Schnell bezogen wir unsere Zimmer und gingen auf Erkundungstour. Am Strand fanden wir ein gemütliches Cafe. Nach dem Abendessen stürzten wir uns ins Nachtleben von Cala Millor.

Am Sonntagmorgen fuhren wir mit den Autos nach Porto Cristo. Dort starteten wir in der Bucht Cala Romatika zu unserer Wander- und Badetour.

Mallorca 2013

Der Einstieg war nicht ganz einfach. Eine 4 Meter hohe Steilstufe musste überwunden werden. Eine Erleichterung waren in den Fels geschlagene Steighilfen für Hände und Füße. Dies machte die Sache für uns geübte Bergwanderer jedoch nicht allzu schwierig.

Der Wanderpfad führte direkt an die Abbruchkante heran, von der man den Ausblick auf den Strand hinab genießen konnte. Nach 10 Minuten erreichte man ein meterhohes Mauerfragment, an dem das Land senkrecht abbricht. Dort hat man einen wunderschönen Ausblick auf den alten Wachturm von Porto Cristo. Der Pfad führte immer ein paar Meter parallel zum Klippenrand entlang. Der Weg war verkarstet und scharfkantig. Links und rechts wuchsen stachlige 30 – 100 cm große Macchia, die uns die Beine ganz schön zerkratzt haben.

Nach einer ¾ Stunde erreichten wir auf einem ausgetretenen Karrenweg die Bucht Cala Falco, in deren Steilküste sich zwei riesige Grotten befinden. Auf der anderen Seite der Bucht sind wir über Felsbänder wieder zum Küstenplateau aufgestiegen.

Mallorca 2013

Auf einem nur wenig ausgeprägten Pfad erreichten wir an der Kliffkante entlang die Cova des Pont. Dies ist ein imposanter steinerner Brückenbogen. Er überspannt eine Felsspalte und ist breit genug, dass man ihn ohne Schwindelgefahr überschreiten kann. Er war auch ein schönes Fotomotiv und der Ausblick war gigantisch.

Ab hier führte der Pfad senkrecht zu einer Minibucht hinab. Dort ging es weiter über ein wie ein Sims angelegtes Felsband. Wir stiegen dann weglos über verkarsteten Fels ein paar Höhenmeter auf. Von dort hatten wir einen atemberaubenden Ausblick zu der Bucht Cala Barques.

Es sah aus wie in der Karibik. Türkisfarbenes Wasser und feiner Pulverstrand. Schnell gingen wir bergab zum Baden. Nach einer ausgiebigen Badepause ging es auf dem gleichen Weg zurück.

Am Montag ging es gleich nach dem Frühstück mit den Autos nach S`Arenal. Mit dem Linienbus fuhren wir weiter nach Palma. Nach ausgiebiger Besichtigungstour und Shoppen begaben wir uns auf den Weg zum Ballermann. Leider war es an diesem Tag zu kalt zum Baden. Nach einer kleinen Kaffeepause bummelten wir noch ein bisschen über die Strandpromenade von S`Arenal.

Am Dienstagvormittag besuchten wir den Markt in Arta. Dieser ist sehr außergewöhnlich, denn es gibt nicht nur das Standardangebot, sondern sehr viel Kulinarisches und Künstlerisches. In Arta haben sich viele Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen.

Am Nachmittag fuhren wir Richtung Cala Ratjada. In der schönen Badebucht Cala Agulla ließen wir uns ausgiebig sonnen. Im Meer konnten wir nur kurz baden, denn an diesem Tag wimmelte es nur so von Feuerquallen. Einige von uns haben mit diesen Tieren eine schmerzhafte Bekanntschaft gemacht.

Am Mittwoch ging es Richtung Südosten zu dem kleinen Fischerdorf Cala Figuera. Der liegt in der Nähe von Santanyi.

Das recht ursprünglich gebliebene Fischerdorf liegt in einem zauberhaften Fjord und ist ein guter Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen, die über Küstenplateaus und Abbruchkanten der Steilküste entlang führen.

Unsere Wanderung führte zuerst am Leuchtturm Torre d`en Beu von Cala Figuera vorbei. Weiter ging es landeinwärts über ein Küstenplateau Richtung Steilküste.

Nach fast 2 Stunden erreichten wir unser Ziel, die Bucht von Ses Fonts de n`Alis. Sofort stürzten wir uns in die Fluten. Das Meer war herrlich warm und ohne Quallen.

Später wanderten wir zur nächsten Bucht, die Calo d`en Borgit. Dort befand sich eine nette Strandbar. Bei einer kleinen Kaffeepause schöpften wir neue Kräfte für den Rückweg.

Am Donnerstagmorgen, ganz früh, hieß es Abschied nehmen vom sonnigen, warmen Mallorca (26°C Luft, 23°C Wasser). Als wir um 12.00 Uhr in Friedrichshafen landeten, empfing uns ein kalter Regenschauer (5°C). Wohlbehalten und reichlich bepackt begaben wir uns auf den Weg nach Neukirch.

Ein großes Lob an unsere zuverlässigen Organisatorinnen und Buchungschefinnen Karin Franz und Martha Stange.

Bei einer geselligen Weihnachtsfeier, mit netten Wichtelgeschenken und köstlichen Speisen im Gasthaus Kleber, beendeten wir unser Turnerjahr.

Die ganze Mittwochsgruppe bedankt sich recht herzlich bei Gaby Buhmann für ihr ganzjähriges, zuverlässiges Engagement und die neuen Ideen. Sie überraschte uns immer wieder mit noch genialeren Inspirationen und interessanten Übungen.

Gaby, mach weiter so. Deine Turnerfrauen.

 

Martha Stange

 

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